Gerüstbau

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Der Gerüstbau ist ein Zweig der Baubranche. Vielfach arbeiten Gerüstbauunternehmen eng mit anderen Bauunternehmen zusammen. Dies ist schon von daher oft notwendig, weil bei Arbeiten mit Gerüsten spezielle Arbeitsschutzvorschriften beachtet werden müssen. Die Sicherheit der Arbeiter auf dem Gerüst und der Schutz vor Personen- und Sachschäden am Boden hängen unmittelbar mit dem richtigen Aufbau des Gerüstes zusammen. Dieser ist aber nur gewährleistet, wenn befähigte Personen, die eine spezielle Ausbildung zum Gerüstbauer absolviert haben, die Errichtung vornehmen. Ursprünglich stand beim Gerüstbau allerdings mehr das Erreichen höher gelegener Baustellen bzw. das Errichten hoher Bauwerke, um das Demonstrieren von Macht, im Vordergrund. Dadurch entstand der Beruf des Gerüstbauers.

Die Geschichte des Gerüstbaus begann ungefähr zur gleichen Zeit wie die Geschichte des mehrstöckigen Hausbaus. Solange die Menschen nur einstöckige Hütten oder Häuser bauten, waren Gerüste nicht notwendig, da die meisten Arbeiten ohne Probleme von unten ausgeführt werden konnten. Mit der Weiterentwicklung der Menschheit entwickelte sich ebenfalls der Hausbau weiter. Die Häuser wurden kompakter und größer, nur der Mensch hat seine Körpergröße nicht wesentlich verändert. Daher mussten Hilfsmittel geschaffen werden, um dieses Manko auszugleichen und Arbeiten auch in großer Höhe erledigen zu können. Der Gerüstbau war geboren.

Bereits die alten Ägypter benutzten zur Errichtung ihrer legendären Bauwerke Gerüste. Bretter und Holzstützen wurden einfach durch Seile miteinander verbunden. Im Mittelalter wurden bereits die ersten Stangengerüste eingesetzt. Rüststangen wurden hier mit Querhölzern durch das Zusammenbinden mit Seilen verbunden. Die Sicherheit der Arbeiter blieb früher weitestgehend auf der Strecke. Vorrangig war nur, dass der Arbeitsort auf irgendeine Weise erreicht wurde. Nicht selten stürzten Gerüste ein und es kam zu Toten.

Heute gehören zu einem Gerüst wesentlich mehr Bestandteile. Holz und Metall sind die vorherrschenden Materialien eines Gerüstes. Zur Befestigung der Teile miteinander werden Bolzen und Schrauben eingesetzt, die einen festen Halt garantieren.

Eine Gerüstbaufirma muss über eine Betriebserlaubnis verfügen. Es gibt zwar bestimmte Handwerkszweige, die ein Gerüst für ihre eigene Tätigkeit aufstellen dürfen, wird aber der Gerüstbau für Dritte betrieben, ist zumindest eine Eintragung in die Handwerksrolle für Gerüstbau erforderlich. Alle Um-, Auf- und Abbauten an einem Gerüst dürfen nur durch Fachfirmen des Gerüstbaus ausgeführt werden. Wer ein Gerüstbauunternehmen gründen will, muss über einen Meisterbrief verfügen. Das Handwerk des Gerüstbaus ist in der Handwerksordnung geregelt.

Gerüstbauer müssen bei der Arbeit eine Schutzausrüstung tragen. Daneben werden weiter hohe körperliche Anforderungen an ihn gestellt. So muss er schwindelfrei und körperlich belastbar sein. Gerüstbauer arbeiten im Freien und sind somit Wind und Wetter ausgesetzt.