Wohnhaus Baukosten

10. März 2021 0 Von holger renn

Wer sich für den Bau einer eigenen Immobilie entschieden hat, möchte in etwa überschlagen können, was sein Wunschtraum überhaupt kostet, denn mit dem Kaufpreis allein ist es ja leider noch lange nicht getan. Viele verdeckte Wohnhaus Baukosten kommen noch auf den künftigen Eigenheimbesitzer zu. Zunächst stehen die Gebühren für den Notar an, damit er den Grundbucheintrag vornehmen und beglaubigen kann. Dann kommen die ersten Kosten der Stadtverwaltung in Form der Baugenehmigung auf den neuen Hausbesitzer zu, denn zugleich mit dem ersten Spatenstich fallen auch die Anliegergebühren an. Die nächsten Kosten sind leider die lästigen Kanalanschlussgebühren, welche die Stadt auch bereits mit dem ersten Spatenstich haben möchte.

Einen sehr großen Anteil an den gesamten Wohnhaus Baukosten nimmt auch der Ankauf des notwendigen Grundstücks ein, denn erstens ist das Bundesland, zweitens der Ort, und drittens die Lage des Grundstücks entscheidend. Wenn sich der künftige Besitzer der Immobilie für ein Fertighaus entscheidet, kann er die Kosten in etwa abschätzen, denn die Gebühren für den Notar und die notwendigen ersten Gebühren für die Stadtverwaltung betragen zwischen 5 % und 10 % der Gesamtkosten. Da in den letzten Monaten immer mehr Verordnungen für den Neubau eines Hauses zum Thema Umweltschutz und Energieeinsparung erlassen werden, sollte sich der künftige Hausbesitzer bereits im Vorfeld informieren.

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Bei den zusätzlichen Kosten für die bewusste und auch gewollte Energieeinsparung kann der künftige Eigenheimbesitzer unter Umständen und je nach Art des Energiesparhauses besondere Zuschüsse von der KfW, der Kreditanstalt für Wiederaufbau, bekommen, die zugleich mit der Unterschrift unter den Kaufvertrag beantragt werden. Eine ganz große Ersparnis ist beispielsweise der Einbau einer Wärmepumpe mit gleichzeitiger Fußbodenheizung, denn eine solche Fußbodenheizung verbraucht knapp die Hälfte der herkömmlichen Energie der Heizungsanlage. Zwar sind diese Kosten mit rund 10.000,– Euro nicht gerade gering, doch mit den zu erwartenden Zuschüssen hat sich der Einbau einer solchen Anlage spätestens nach 5 Jahren amortisiert.

Wer die hohen Kosten für den Bau eines Passivhauses mit den dreifachen Sonderverglasungen und der Abluftaufbereitung nicht scheut, kann mit Zuschüssen in Höhe von rund 50.000,– Euro rechnen. Da lohnt sich die Überlegung nach einem Niedrigenergiehaus oder auch einem Passivhaus, wobei ein Passivhaus überhaupt keine Heizanlage benötigt, denn die gesamten Kosten für eine Heizungsanlage sind hierbei eingespart. Sollte sich noch immer ein Differenzbetrag ergeben, so hat sich diese Investition nach spätestens drei Jahren amortisiert. Wer allerdings kein Fertighaus, sondern ein Ausbauhaus hat oder ein Haus, bei dem der Immobilienbesitzer ab dem Rohbau sämtliche Arbeiten selbst oder durch Fremdfirmen erledigen lassen möchte, muss auch bei den unterschiedlichen Firmen mit erheblich vergrößerten Kosten rechnen.

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