Treppensanierung – Viele haben Angst davor

7. März 2021 0 Von holger renn

Ja, auch Treppen leben nicht ewig. Gerade bei aufwendigen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten sollten die Treppen gleich mit kontrolliert werden, damit alles in einem Abwasch geht. Viele Menschen stellen sich hier ein schreckliches Szenario aus Schmutz, Staub und Lärm vor, aber dem ist nicht so. Ausgetretene Treppenstufen oder wacklige Geländer sind immer auch ein Sicherheitsrisiko und deshalb einen Check wert.

Holztreppen lassen sich hier leichter beurteilen, als Stein- oder Marmortreppen, die ohnehin widerstandsfähiger sind und eine längere Lebensdauer haben. Anhaltspunkte bietet der Zustand der Stufen. Schon beim Gehtest lässt sich einiges feststellen. Wie ist die Haftung, rutscht der Fuß ab, weil die Stufen ausgetreten sind, wackelt der Handlauf bzw. das Geländer? Tritt ein Gefühl des Schwankens auf, weil die Treppe nicht mehr waagerecht sitzt oder sich eventuell aus der Verankerung gelöst hat? Sind diese Fragen erst einmal beantwortet, dann steht der nächste Schritt an: Renovieren oder komplett erneuern.

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Wenn die alte Treppenkonstruktion noch sicher und funktionsfähig ist, dann kann die Oberfläche der Stufen vielfältig bearbeitet werden. Massivholzausführungen, Laminat, Kork oder Linoleum machen aus unansehnlichen Treppenstufen wieder schöne Exemplare. Auch ein Handlauf lässt sich modernisieren, er wird einfach durch ein attraktives, neues Modell ausgetauscht. Soll oder muss die alte Treppe aber raus, dann ist das für den Fachmann kein Problem. Er kennt seine Arbeitsschritte und hinterlässt keinen Schmutz und Staubwolken. Der Einbau einer neuen Treppe muss im Vorfeld sorgfältig unter Einbeziehung eines Experten abgeklärt werden. Denn ein Laie auf diesem Gebiet hat vielleicht eine schöne Vorstellung, aber auch die Statik und die baulichen Auflagen für eine Treppe müssen im Nachhinein erfüllt sein. Deshalb hier keine Eigenregie fahren.

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