Schwarz & Weiß – Herausforderung für das Auge

9. März 2021 0 Von holger renn

Schwarz und Weiß werden von vielen nicht als Farben im eigentlichen Sinne angesehen.

Bei der Einrichtung kommt ihnen aber viel Bedeutung zu. Meistens werden die beiden „Farben“ kombiniert oder eine von ihnen dominiert, wie zum Beispiel Weiß. Schwarze Möbel und weiße Wände hingegen sind eine Geschmackssache. Es wirkt einerseits edel und sehr modern, auf der anderen Seite kann aber auch ein kühles Gefühl aufkommen. Schwarz und Weiß haben eine gleich starke Wirkung auf den Betrachter, wenn sie in einem Raum vorherrschen. Darum sollte eine ausschließlich auf diese beiden Töne angelegte Einrichtung im Vorfeld gut überlegt sein.

Anders sieht es dagegen aus, wenn Boden oder Wand in grafischen Schwarz-Weiß Mustern angelegt sind. In der Küche harmonieren Laminat oder Fliesen im Schachbrettmuster wunderbar zu pastelligen Tönen sowie mit roter und blauer Farbe. Besonders der Retro-Look lässt sich damit klassisch umsetzen. Polster, Kissen und Deko-Objekte mit schwarz-weißen, grafischen Strukturen sind für das Auge immer wieder eine Herausforderung. So rufen Schneckenkreise, Rauten und Punkte oder viele unterschiedlich große Quadrate optische Täuschungen hervor, die bei langer Betrachtung irritieren. Solche Elemente erfordern ein besonders gutes Farbgefühl, damit sie zur übrigen Einrichtung passen.

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Geschickt eingesetzt, schaffen Schwarz und Weiß eine unverwechselbare Atmosphäre und das beinahe in jedem Zimmer. Badelandschaften werden gerne in diesen Tönen ausgestattet, weil sie so einen Hauch von Luxus vermitteln. In der Küche erlauben schwarze Hochglanzfronten und weiße Arbeitsplatten die Konzentration auf das Wesentliche. Bei Ruheräumen hingegen sind Farben emotionale Begleiter und da sind Schwarz und Weiß eine Frage der eigenen Persönlichkeit – aber erlaubt ist, was gefällt.

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