Schimmel – ach Du lieber Himmel

Das Entsetzen ist meistens groß, wenn Schimmel in der Wohnung festgestellt wird. Schlimmer ist es jedoch, wenn der Schimmel unbemerkt bleibt, denn so kann er sich ausbreiten und stellt für die Gesundheit eine große Gefahr dar. Viele Menschen leiden an Hauterkrankungen und Atemproblemen, deren Ursache sie nicht erklären können. Ein genauer Blick an die Wände, in Ecken und Nischen kann hier eventuell Aufschluss geben.

Im Zuge von Renovierungsarbeiten, bei denen zum Beispiel die alte Tapete von der Wand genommen wird, fällt Schimmel auf. Im Bad, der Nasszelle, die besonders anfällig für den gesundheitsschädlichen Belag ist, wird man damit noch schneller konfrontiert. Auch die Küche ist eine Problemzone, denn hier macht sich Feuchtigkeit durch Kochen breit. Feuchtigkeit ist ein gutes Stichwort, denn sie ist, neben Baumängeln, die Ursache schlechthin für Schimmelbildung. Lüften, Lüften und nochmals Lüften lautet die Devise. Und das nicht nur, wenn Feuchtigkeit sichtbar ist. Denn Menschen, Tiere und Pflanzen sondern auch Feuchtigkeit ab. Stosslüften, mit weit geöffneten Fenstern, wird hier empfohlen, ein gekipptes Fenster über den Tag hinweg hat nicht den gleichen Effekt. Wichtig ist dabei, dass ein effektiver Luftaustausch stattfindet. Warme Luft saugt Luftfeuchtigkeit auf, deshalb sind die Lüftungseffekte im Winter größer. Durch ein ordentlich geheiztes Zimmer, das für zehn bis fünfzehn Minuten, mehrmals am Tag gelüftet wird, kann die warme Luft mit der Feuchtigkeit nach außen weichen, neue, frische Luft kommt herein.

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Doch im Alltagsstress wird das gerne mal beiseite geschoben, wenn überhaupt, lüften die meisten Menschen einmal am Tag oder lassen das Fenster den ganzen Tag über auf Kipp stehen. Moderne Klimaanlagen, die meistens mit der Haustechnik oder der Heizungsanlage verbunden sind, leisten hier wertvolle Dienste. Sie sorgen für den optimalen Luftaustausch.

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