Neues Modell – Photovoltaik und die Dachvermietung

In Deutschland ist ein neues Modell auf dem Vormarsch, das es möglich macht, gleich zwei Parteien von der Sonnenenergie durch Photovoltaik profitieren zu lassen. Dachfläche vermieten heißt die Idee, die schon von zahlreichen Hausbesitzern umgesetzt wird. Das Prinzip ist einfach, aber auch an einige Bedingungen geknüpft.

Hersteller von Photovoltaik Solaranlagen suchen deutschlandweit nach Dächern mit einer guten Sonneneinstrahlung zum anmieten. Die Kollektoren werden auf dem Dach installiert, der Mieter übernimmt die Monatage, sowie die Kosten und den Einbau von Wechselrichter und separatem Zähler, über den die Einspeisung der Energie mit dem Netzbetreiber abgerechnet wird. Der Vermieter der Dachfläche erhält eine monatliche Miete, die sich an den Stromerlösen orientiert. Die Laufzeit, für die der Eigentümer des Hauses die Dachfläche vermieten kann, beträgt bei den meisten Anbietern 15 bis 20 Jahre. Einige Hersteller bieten dem Hausbesitzer auch an, die Anlage nach Ablauf der Mietzeit kostenlos zu übernehmen.

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Das Angebot, seine Dachflächen zu vermieten, richtet sich sowohl an private Hausbesitzer, wie auch an Gewerbetreibende und Unternehmen mit Lagerhallen und Bürogebäuden. Diese doppelte Nutzung ist gerade bei den oft sehr hohen Investitionskosten, die solche gewerblich genutzten Gebäude verschlingen, eine willkommene Zusatzeinnahme für Betriebe und Unternehmen. Zudem darf man nicht vergessen, dass Photovoltaik ein Haus oder Gebäude auch optisch aufwertet und sich auf das Image positiv auswirkt.

Viele Dachformen eignen sich, um eine Dachfläche vermieten zu können. Selbst bei Flachdächern ist das Aufstellen einer Photovoltaik Anlage möglich, wenn die richtige Sonneneinstrahlung gegeben ist. Deshalb ist hier die Ausrichtung des Hauses oder Gebäudes für eine Vermietung der Dachfläche sehr wichtig.

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