Kräutergarten ruck zuck – heute gepflanzt, morgen gegessen

Ein großer Kräutergarten bedeutet Planung und Anlage, stetiges Ausputzen und Kontrolle. Nicht jeder Boden ist geeignet und auch die Standortwahl für das Beet muss sorgfältig überlegt sein. Kräuter können als Samen gezogen werden, es dauert dann jedoch einige Wochen, bis Keimlinge entstanden sind, die dann ins Beet können. Erst nach mehreren Monaten sprießen die ersten Pflanzen.

Wilkdkraeuter und Co. aus dem eigenen Anbau im Garten
Wilkdkraeuter und Co. aus dem eigenen Anbau im Garten

Einfacher geht es mit Kräutern im Topf aus dem Supermarkt. Diese gibt es in zahlreichen Sorten, wie zum Beispiel Basilikum, Dill, Thymian, Zitronenmelisse, Schnittlauch, Kerbel. Nach dem Kauf sollten diese Kräuter direkt in einen Pflanzkübel gesetzt und mit Pflanzen- oder Blumenerde ausgefüllt werden. Leicht angießen und fertig. Schon nach wenigen Tagen bilden sich neue, kleine Blättchen oder Triebe, bei der Zitronenmelisse geht das besonders schnell. Achten Sie darauf, dass die Pflanztöpfe groß genug sind, denn die Vermehrung geht sehr zügig voran. Stellen Sie die Kräuter nicht in schattige und feuchte Ecken, denn sonst sind sie der gefährlichen Nacktschnecke bestens ausgesetzt. Besser ist eine sonnige, erhabene Stelle, da trauen sich die Schädlinge nicht heran. Pralle Sonne ist im Hochsommer zu vermeiden, gegossen werden sollte nach Bedarf, an heißen Tagen frühmorgens oder abends.

Schnittlauch im eigenen Garten gezogen Bio
Schnittlauch im eigenen Garten gezogen Bio

Getrocknete Kräuter kann man nie genug haben. Dabei bestimmt die Sorte den Zeitpunkt der Ernte. Lavendel, Bohnenkraut oder Majoran sind zu pflücken, wenn die Blüten geöffnet sind, Kümmel und Anis oder Koriander erst nach dem Ausreifen der Blütenstände. Viele andere Kräuter können schon vor dem Öffnen der Blüten geerntet werden oder wenn die Blätter intensiv duften. Kräuter nie bei großer Hitze schneiden, sondern besser am Vormittag. Getrocknet werden die Kräuter als Büschel durch das Aufhängen kopfüber oder durch das Auslegen auf Papier. Auch in der Mikrowelle lassen sich Kräuter, zwischen Küchenkrepp, für einige Minuten bei mäßiger Hitze trocknen. Schnittlauch, Dill oder Petersilie behalten ihr intensives Aroma, wenn sie nach dem Schneiden eingefroren werden.

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