Garten und Nachbarn

7. März 2021 0 Von holger renn

Ein Garten ist für viele Menschen ein geliebtes Hobby, für andere eine Oase der Ruhe und Entspannung. Jeder, der ein Haus besitzt, kann sich seinen Garten, je nach Größe, individuell nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten. Ob es nun ein märchenhafter Rosengarten oder ein japanischer ZEN-Garten ist, das bleibt jedem selbst überlassen, jedoch gibt es, im Bezug auf Nachbarn und Nachbargrundstücke, doch einiges zu beachten.

Bäume, Sträucher und Hecken müssen mit einem Mindestabstand vom Nachbargrundstück gepflanzt werden. Hier kommt es immer auf die Größe an, die das Gewächs erreichen kann. In der Regel sind zwei bis vier Meter Abstand ausreichend. Das Gleiche gilt für Kompostanlagen. Generell sollten diese nicht unbedingt in der Nähe des Gartenzaunes stehen, da die unangenehmen Gerüche zum Ärgernis werden können.

Viele Gartenbesitzer erfreuen sich an ihrem schönen Rasen. Gerade in den Sommermonaten wird hier fleißig und regelmäßig gemäht. Doch auch hier gibt es Einschränkungen. Die Mittags- und Abendruhe ist einzuhalten. In der Zeit von 12 bis 14 Uhr und nach 20 Uhr sollte man diese Tätigkeit unterlassen, denn sonst kann das Ordnungsamt vor der Türe stehen, wenn sich der Nachbar beschwert. Das wird zwar heute nicht mehr ganz so eng gesehen, aber im Sinne einer guten Nachbarschaft sollte man sich an diese Regeln halten.

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Absolut tabu ist das Verbrennen von Abfällen aller Art im eigenen Garten. So mancher, der nicht weiß, wohin mit seinem gesamten Laub und nicht immer auf den Entsorgungshof fahren will, der kommt auf die Idee, im Garten ein Feuerchen zu zünden. Dieser Versuch sollte jedoch tunlichst unterlassen werden, denn dies wird sogar mit Bußgeld bestraft. Grillen hingegen ist erlaubt, aber auch hier darf sich das Umfeld nicht gestört fühlen. Eine Rauchentwicklung, die über das normale Maß hinausgeht, muss der Nachbar nicht hinnehmen. In der geselligen Runde kann es, besonders am Abend, auch mal laut werden und die Musik ertönt in der ganzen Straße. Nachtruhe ist hier ein wichtiges Stichwort. Ab 22 Uhr ist es ein gutes Recht der Anwohner sich zu beschweren, wenn sie sich gestört fühlen.

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