Vorderkipper

Der Vorderkipper gehört zu den kleineren Fahrzeugen des Bauwesens und wird zum Teil auch im Garten- und Landschaftsbau eingesetzt. Der Vorderkipper besteht aus einem Fahrgestell mit zwei Achsen, von denen nur die hintere beweglich ist. Auf der hinteren Achse befindet sich der Fahrersitz mit der Lenkung. Der Motor wurde auf der Unterseite des gesamten Fahrzeugs eingebaut. Vorne besitzt der Vorderkipper eine für seine Verhältnisse große trichterförmige Wanne, welche zur Entladung des Fahrzeugs nach vorne abgekippt werden kann. Die Beladung des Vorderkippers erfolgt entweder durch einen Bagger, über ein Silo oder von Hand. Der Vorderkipper ist in der Regel nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Es gibt jedoch ausgerüstete Sonderfahrzeuge mit Straßenzulassung.

Vorderkipper sind Baustellenfahrzeuge, die in der Regel mit Diesel betrieben werden und die über eine Mulde verfügen, welche gekippt und für die Beförderung von Baumaterial verwendet werden kann. Es handelt sich hierbei um eine etwas kompaktere Bauart des Muldenkippers. Manchmal findet auch die Bezeichnung “Dumper” Gebrauch. Möglich wären darüber hinaus “Motor-Japaner” oder nur “Japaner”, was bereits die Herkunft solcher Vorderkipper deutlich macht. Oftmals sind Vorderkipper so ausgeführt, dass sie über einer Rechtslenkung mit links angeordneter Schaltung verfügen. Neue und große Muldenkipper verfügen in der Regel über einen Allradantrieb, bei älteren oder einfachen Modellen ist dagegen der Frontantrieb häufiger. Kommen Vorderkipper im Gartenbau oder bei schwierigem Untergrund zum Einsatz, so besitzen sie hier einen Raupenantrieb, damit die Flächenbelastung so gering wie möglich gehalten wird.