Vitamin D

Vitamin D ist eine Gruppe fettlöslicher Vitamine, die zu Lipidsteroiden gehören. In der Physiologie ist es für seine Rolle im Kalziumstoffwechsel bekannt. Im Organismus kann UV-B-Strahlung (Dorno-Strahlung) auch verwendet werden, um aus 7-Dehydrocholesterin in der Haut das wichtigste physiologisch repräsentative Cholecalciferol (= Vitamin D3) zu bilden. Daher ist der Begriff “Vitamin” nach der historischen Definition von Vitaminen nicht vollständig korrekt, da diese Definition ausschließt, dass solche Substanzen vom menschlichen Körper in ausreichenden Mengen synthetisiert werden können.

Woher erhält man Vitamin D3?

In der Nahrung kommt es hauptsächlich in fettem Fisch vor oder wird dem Essen als Nahrungsergänzungsmittel zugesetzt. Es hat die Funktion von Prohormon im Körper und wird über Zwischenstadien in das aktive Steroidhormon Calcitriol umgewandelt. Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Kalziumgehalts von Blut und Knochen. Ein Vitamin-D-Mangel kann mittelfristig zu Kinderkrankheiten und Osteomalazie bei Erwachsenen führen. Andere mögliche gesundheitliche Folgen eines Vitamin-D-Mangels (wie Osteoporose) sind Gegenstand aktueller wissenschaftlicher Forschung. Um genügend Vitamin D zu erhalten, muss es vollständig Sonnenlicht oder UV-B-Strahlung ausgesetzt sein, andernfalls ist eine zusätzliche Aufnahme (Ergänzung) erforderlich. In einigen Staaten haben bestimmte Lebensmittel zu diesem Zweck Vitamin D hinzugefügt.