Treppensteigung

Wenn man von einer Treppensteigung spricht, dann wird damit der Grad der Steigung einer Treppe bezeichnet.

Die Steilheit wird mathematisch als Winkel ausgedrückt, man spricht daher auch vom Steigungswinkel einer Treppe. Ebenso lässt sich die Steigung der Treppe jedoch auch mit dem Steigungsverhältnis oder Steigungsmaß beschreiben, beides ist zulässig.

Abhängig von der Steigung einer Treppe sind die einzelnen Treppenstufen, die in unmittelbarer Verbindung zur Steigung stehen.

So gibt man mit dem Steigungsmaß an, wie das Verhältnis zwischen Auftritt und Steigung der Treppenstufen ist. Angegeben wird das Verhältnis der Maße in Zentimeter zueinander als alternativ als Verhältniszahl.

Zur Bemessung der Steigungswinkels gibt es verschiedene Regeln, wie die Schrittmaßregel, die Sicherheitsregel und die Bequemlichkeitsregel.

Alle Regeln werden ausschließlich durch das Steigungsverhältnis 17/29 erfüllt.

Trotzdem gibt es eine Vielzahl weiterer Variationsmöglichkeiten, die letztenendes zu ausreichend begehbaren Treppen führen. Alle paar Dekaden werden die entsprechenden Vorschriften korrigiert, damit mit der Entwicklung der Größe des Menschen mitgegangen wird.

Üblicherweise wird die Schrittmaßregel angewandt – Dabei gilt die Schrittlänge als das Grundmaß für den Treppenbau.

Sie bildet die Differenz zwischen Fersenhinterkanten der Füße bei einem Schritt und beträgt im europäischen Durchschnitt etwa 59 bis 65 cm, also 62 cm im Mittel. Für bestimmte Bauobjekte, etwa einem Kindergarten, verwendet man geringere Schrittlängen.