Private Kranken-Vollversicherung

Krankenversicherungsschutz ist ein absolutes Muss, selbst wenn Sie nicht versicherungspflichtig sind. Langwierige und aufwändige Behandlungen oder Krankenhausaufenthalte können auch bei hohen Einkünften unbezahlbar werden. Als Selbständiger oder wenn Ihr Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt, sollten Sie sich daher freiwillig in der gesetzlichen oder in einer privaten Krankenversicherung absichern. Für Beamte ist ein zusätzlicher Schutz ergänzend zur Beihilfe dringend anzuraten.

Eine private Krankenvollversicherung können Selbständige, Freiberufler und Beamte abschließen sowie Beschäftigte, deren Bruttojahresentgelt die Versicherungspflichtgrenze überschreitet.

Die private Krankenversicherung zahlt unter anderem für:

  • Heil- und Hilfsmittel: Die Private Krankenversicherung erstattet in zahlreichen Fällen großzügiger als die gesetzlichen Kassen, ganz besonders bei kleinen Beträgen für Brillen, Massagen oder Krankengymnastik. Optimal sind Tarife mit „offenen Hilfsmittelkatalogen“, denn dann werden auch Kosten für solche Hilfsmittel übernommen, die es bei Vertragsabschluss noch gar nicht gab.
  • Medikamente: In vielen Tarifen werden sämtliche medizinisch notwendigen (also auch die nicht verschreibungspflichtigen), vom Arzt verordneten Arzneimittel voll erstattet.
  • Medikamente: In vielen Tarifen werden sämtliche medizinisch notwendigen (also auch die nicht verschreibungspflichtigen), vom Arzt verordneten Arzneimittel voll erstattet.
  • Kuren: Ausgaben für Kuren und Rehabilitationen werden meist nicht erstattet. Das muss vielfach privat extra versichert werden. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für ambulante Kuren, in Ausnahmefällen auch für stationäre Kuren.
  • Zahnarzt: Während die gesetzliche Krankenversicherung bei Zahnbehandlungen wie zum Beispiel Füllungen den vorgeschriebenen Leistungskatalog bis zu 100 Prozent übernimmt, zahlen die Privaten je nach Tarif zwischen 50 und 100 Prozent der Zahnarzthonorare.

Ordentliche Kündigung: zum Ende des Vertragsjahres, frühestens zum Ablauf der vereinbarten Mindestvertragsdauer, mit einer Frist von 3 Monaten, sonst automatische Verlängerung um ein Jahr, bei nachgewiesenem Eintritt der gesetzlichen Versicherungspflicht Kündigung mit einer Frist von 2 Monaten.