Kosten Dachdämmung

Die Überlegung

Wer sein Eigenheim in den 1970er bis 1980er Jahren errichtet hat, konnte damals noch nichts wissen von Wärmebrücken, Klimawandel und Umweltschutz. Daher kann er sein Dach nicht optimal abgedichtet haben, um einen größtmöglichen Wärmeschutz zu erreichen. Um wenigstens ab jetzt sein Dach optimal gedämmt zu bekommen, hat er einige Optionen offen, welche die Art der Dämmung sein soll. Vor allem können hier auch die Kosten Dachdämmung unterschiedlich ausfallen. Zunächst sollte sich der Hausbesitzer verschiedene Kostenvoranschläge für die unterschiedlichen Dämmungen einholen. Zudem könnte er auch eine ganze Menge an Geld einsparen, wenn er selbst mit Hand anlegt und so viel Arbeiten wie möglich selbst verrichtet.

Die Aufsparrendämmung

Die Aufsparrendämmung ist eine der effektivsten, aber gleichzeitig auch eine der aufwendigsten Arten, sein Dach zu dämmen. Bei dieser Art der Dämmung müssen zunächst sämtliche Ziegel vom Dach entfernt werden. Falls diese noch sehr gut erhalten sind, kann der Dachdecker diese anschließend wieder auf dem Dach befestigen. Zunächst wird auf den Dachsparren eine Dampfsperre befestigt, damit keine Feuchtigkeit nach innen dringen kann und auch keine Wärme nach außen entweichen kann. Dann werden großflächige Matten, vorzugsweise aus Steinwolle oder auch Mineralwolle, komplett auf dem Dach angebracht, sodass sich zwischen den einzelnen Matten keine Lücke befindet. Erst danach wird die Konterlattung angebracht, damit die Ziegel unverrückbar befestigt werden können. Die Kosten hierfür belaufen sich auf circa 5.000,– Euro.

Die Zwischensparrendämmung

Bei der Zwischensparrendämmung, bei der sich die Kosten Dachdämmung auf 4.000,– Euro belaufen, ist es ebenfalls sinnvoller, das gesamte Dach abzudecken, damit die Dampfsperre erneuert werden kann. Dann wird auf dem Dach eine neue Konterlattung angebracht, damit sich die Dachziegel gegenseitig halten können. Ist das Dach fertig eingedeckt, geht es an die eigentliche Dämmung. Es wird großflächig der Dämmfilz zwischen die einzelnen Sparren gesetzt, damit sich möglichst kein Platz zwischen den Sparren und dem Klemmfilz befindet, der vorzugsweise aus Mineralwolle oder Steinwolle besteht. Nun wird die Dachkonstruktion mit OSB-Platten oder Platten aus Gipskarton wieder verschlossen. Die daraus entstehenden Fugen werden zugespachtelt, damit eine glatte Fläche entsteht.

Die Untersparrendämmung

Die Untersparrendämmung beläuft sich auf rund 3.000,– Euro und ist die schnellste und günstigste Art der Dämmung. Hier wird nach dem Freilegen der Sparren die Dampfsperre mit einer Konterlattung angebracht, auf der anschließend die Dämmmatten befestigt werden. Danach wird der Dachstuhl wieder mit Gipskartonplatten verschlossen. Die am häufigsten genommene Dämmung ist die Zwischensparrendämmung mit einer Untersparrendämmung, welche mit rund 7.000,– Euro zu Buche schlägt. Nach den Kosten Dachdämmung hat man den derzeit größtmöglichen Wärmeschutz, welcher für die nächsten 10 bis 15 Jahre auf alle Fälle hält.