Fertighäuser

Fertighäuser sind eine sehr beliebte Variante geworden, um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: es ist schnell aufgebaut und in den meisten Fällen auch wesentlich günstiger, als würde man ein Haus Stein auf Stein bauen.

Ein Fertighaus besteht aus vorgefertigten Teilen, die an die jeweilige Baustelle geliefert werden. Dort werden sie von der Fertighausfirma zusammengebaut. Die Bauplanung für ein Fertighaus übernimmt entweder ein Architekt oder auch die Fertighausfirma. Meist ist die gesamte Organisation durch die Fertighausfirma wesentlich günstiger, denn die Planungskosten sind hierbei meist im Kaufpreis bereits enthalten.

Sehr viele Fertighausfirmen haben eine sog. Musterhaussiedlung, in der man sich die Fertighäuser im Original ansehen kann. So kann man sich als Bauherr einen wesentlich besseren Überblick verschaffen.

Auch bei dieser Bauweise kann der Bauherr viel einbringen!

Schon lange gilt nicht mehr, dass ein Fertighaus ein Haus ist, an dem man nichts mehr verändern kann und man es so nehmen muss, wie es in der Mustersiedlung steht. Grundsätzlich müssen die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt werden und auch eine Baugenehmigung muss man zwingend einholen. Heute kann man bei den meisten Firmen besondere Wünsche und Vorstellungen im Bezug auf das Haus äußern, bevor es in den Werkhallen der Fertighausfirma angefertigt wird.

Hat man sich für ein Haus entschieden, muss der Bauherr sich um die Vorbereitungen kümmern. Hierzu gehören zum Beispiel der Aushub der Baugrube und die Anlage eines Kellers. Des Weiteren muss er die Sohlplatte gießen, auf die dann das Fertighaus aufgestellt wird. Wird dieses dann an die Baustelle geliefert, dauert es gar nicht mehr lange, und das Haus ist aufgebaut. Realisieren kann ein Profi in Sachen Fertighaus dies bereits in zehn Wochen.

Sehr viele Anbieter geben hierbei sogar eine Bauzeitzusage, sodass man auf den Tag genau einziehen kann. Ein sehr wichtiger Aspekt, der für diese Bauvariante spricht, sind die Kosten. Fertighäuser sind im Vergleich zu einem selbstgebauten Haus nicht nur günstiger, sondern meist wird eine Fixpreisgarantie abgegeben. Dies bedeutet, dass der Bauherr in der glücklichen Lage ist, jeden Cent im Voraus einplanen zu können. Bei einem Hausbau in Eigenleistung steigen erfahrungsgemäß die Kosten immer über die kalkulierten Kosten. Bei einem Fertighaus gibt es bei einem seriösen Anbieter keine versteckten Kosten.

Was allerdings meist nicht in den Kosten für das Fertighaus enthalten ist, ist der Innenausbau. Den muss der Bauherr selbst übernehmen, wobei es inzwischen aber auch Fertighausfirmen gibt, die auch diesen Part des Hausbaus übernehmen. Daher sollte man die sich die Angebote der einzelnen Anbieter sehr genau anschauen. Wichtig ist es immer nach Referenzhäusern zu fragen, denn wenn eine Firma nichts zu verbergen hat, dann wird sie Referenzen nennen.

Hier sollte man sich das Haus nicht nur von außen ansehen, sondern die Bewohner nach ihren Erfahrungen mit dem Bau und Haus fragen.