Fassaden

Die Fassade eines Hauses ist nicht nur ein Schmuck, sondern schützt auch vor den Witterungseinflüssen. Zudem kann eine verstärkte Fassade die Kosten für Heizenergie deutlich senken. Statistiken zufolge ist Feuchtigkeit die häufigste Ursache für Bauschaden am Haus. Wenn die Fassade Fehler aufweist, zieht die Feuchtigkeit ins Mauerwerk ein. Fehler zeigen sich durch Risse und der Ablösung von Putz an der Fassade. Dann ist die Schutzhaut des Gebäudes beschädigt und die Fassade bietet Wind und Wetter keinen ausreichenden Widerstand mehr.

Typen – Arten und Ausführungen

Ist dies der Fall, muss man schnell handeln, damit kein Wasser eindringen kann und nicht größere Schäden am Bauwerk entstehen können. Ein Hausbesitzer hat hierfür mehrere Möglichkeiten, wie z.B. ein neuer Außenputz. Allerdings schlägt dieser gleich mit ein paar tausend Euro zu Buche, die man in den seltensten Fällen einfach mal so über hat.

Daher suchen viele Heimwerker nach einer kostengünstigen Lösung, die aber einen optimalen Schutz der Fassade vor Wind und Wetter bietet. Hinzu kommt, dass viele auf der Suche nach einer Lösung sind, die sie selbst umsetzen können, denn auch die Beauftragung von spezialisierten Firmen kostet immer gleich ein paar Euro mehr.

So sind in den letzten Jahren für solche Fassadenarbeiten Verblendsysteme sehr beliebt geworden. Hierbei werden Verblender einfach in einen Kleber an der Fassade gedrückt und sie hat eine neue Schutzhülle. Der Vorteil dieser Verblendsysteme: es geht schneller, denn auf einer Blende sind zwischen 30 und 40 Steine vorhanden. Solche Verblender weisen eine Stärke zwischen sechs und acht Millimeter auf und sind in unterschiedlichen Formen und Farben erhältlich.

Bei einer fachgerechten Verlegung sehen die Blenden wie herkömmliches Klinkermauerwerk aus. So ist die Fassade nicht nur optimal geschützt, sondern ist auch ein Blickfang. Wer lieber echte Klinker verwenden möchte, bekommt im Fachhandel eine große Auswahl. Allerdings ist diese Variante mit hohen Kosten und einem größeren Zeitaufwand verbunden. Da die Fassade der repräsentative Teil des Hauses ist, wird hierbei besonders auf Stil geachtet.

Für die Fassade gibt es neben den genannten auch andere Konstruktionen, wie z.B. Doppelfassaden, die bei klimabewussten Gebäuden eingesetzt werden. Hierbei gibt es zwei Ebenen, die durch einen gut belüfteten Zwischenraum getrennt sind. Neben der Doppelfassade kommen heute oftmals Wärmedammverbundfassaden zum Einsatz, die sich zur Dämmung von außen wunderbar einigen. Hierbei wird an der Außenwand des Hauses ein Dämmmaterial befestigt, eine sog. Armierungsschicht aufgebracht und die Wand anschließend verputzt.

Klinkerfassade etwas Teurer – aber Langlebiger!

Diese Varianten sind wesentlich günstiger, als eine Fassade aus Klinkern. Zudem gibt es im Bezug auf den Putz heute sehr interessante Technologien, wie dünnschichtiger Renovierungsputz, der über eine Gewebeeinlage verfügt. Auch mineralische Außenputze werden hierfür gern verwendet, denn sie haften auf jedem Untergrund, sind sehr widerstandfähig und haben eine sehr hohe Lebensdauer.

Aufgrund ihrer natürlichen Bestanteile schützt ein mineralischer Putz auch vor dem Befall von Pilzen und Algen