Baustelleneinrichtung

Bevor auf einer Baustelle die Absperrung aufgestellt wird und irgendwelche Baumaßnahmen beginnen, wird meistens erst einmal die Baustelleneinrichtung aufgebaut. Neben den Bauwagen, bzw. Bau-Container für den Handwerkertrupp besteht diese aus einem mobilen Bau-WC (Dixxi-Klo) und einem Werkzeugcontainer. Während diese Einrichtung bei Tagesbaustellen normalerweise auf den Fahrzeugen ist, stellt man diese bei längeren Baustellen im Hoch- und Tiefbau auf der Baustelle ab. Obwohl für die Baustelleneinrichtung ein gewisser Verlust mit eingerechnet ist, versucht man natürlich alles so gut wie möglich gegen Diebstahl und Vandalismus zu schützen.

Ein mobiler Zaun (Mobilzaun) ist die beste Lösung

Ebenfalls zur Baustelleneinrichtung gehört der Bauzaun, der um die gesamte Baustelle gestellt wird und während der Nacht und am Wochenende so verschlossen ist, dass niemand ohne Befugnisse die Baustelle betreten kann. Bei öffentlichen Ausschreibungen hat die Baustelleneinrichtung in der Regel einen eigenen Punkt, damit die Behörde bei Bedarf ein anderes Unternehmen die Baustelleneinrichtung bereit stellen lässt. Dieser Punkt muss die tatsächlichen Kosten für die Baustelle(n) enthalten. Dies sind zum Beispiel Auf- und Abbau, Kosten für Diebstahl und Beschädigung sowie Mietgebühr für Container und Toilette. Je nach Größe der Baustelle, sowie den Anfahrtskosten, liegen die Kosten für die Baustelleneinrichtung zwischen 2% und 4% der gesamten Bausumme. Hier kann sich ein Vergleich der Baustelleneinrichtung durchaus lohnen, da hier einige unseriöse Anbieter versteckte Kosten aufschlagen. Da man nach Vertragsabschluss nichts gegen diese versteckten Kosten tun kann, sollte man möglichst davor auf alle Details achten. Kosten für die Baustelleneinrichtung dürfen übrigens nicht im Klein-gedruckten versteckt sein, sondern müssen wie sonst auch, ohne Probleme zu finden sein. Andernfalls hat man vor Gericht relativ gute Chancen, dass die Kosten im Klein-Gedruckten für die Baustelleneinrichtung für ungültig erklärt werden. Häufig lohnt es sich zum Beispiel, selbst irgendwo den Bauzaun zu kaufen oder zu mieten und auf die Baustelleneinrichtung beim jeweiligen Bauunternehmen zu verzichten.