Bauen

Fast jeder kennt heute den Traum von den eigenen vier Wänden. Während es früher noch üblich war, das eigene Häuschen zu kaufen, ist dies heute nicht mehr die Regel. Die Menschen legen zunehmend mehr Wert auf Individualität und planen bzw. bauen ihr Traumhaus demzufolge auch selbst. Doch bevor man mit dem Bau des Eigenheims beginnt, sind einige Überlegungen anzustellen. Diese resultieren vor allen Dingen daraus, dass man erst einmal in Erfahrung bringen muss, was man genau will. Soll es ein sehr großes Haus werden, weil viele Kinder da sind, oder reicht doch eher ein kleines Eigenheim, da man ja nur zu zweit ist.

Ferner muss überprüft werden, wie viel Haus man sich mit dem aktuellen Einkommen überhaupt leisten kann. Grundsätzlich sollten mindestens 20 bis 40 Prozent Eigenkapital vorhanden sein, um eine Chance auf ausreichende Finanzierung zu haben. Dafür sollte man erst einmal herausfinden, wie hoch die monatlich zu zahlende Rate maximal sein darf. Denn oft verschätzt man sich hier sehr schnell und die gesamte Finanzierung endet innerhalb kürzester Zeit in der Zwangsversteigerung des geliebten Eigenheims. Dagegen kann ein Haushaltsbuch helfen. Die Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben des gesamten Haushalts gibt Aufschluss darüber, welches Geld nach Abzug aller Ausgaben noch zur Verfügung steht, um das Darlehen für den Bau zu sichern. Dabei sollte man hier aber auch einige Rücklagen für Reparaturen und Instandhaltungen mit einplanen, da ein Haus auch laufende Kosten aufwirft, die zusätzlich anfallen, auch wenn diese nicht gerade in den ersten Jahren auftreten werden.