Basalt

Basalt ist die Bezeichnung eines basischen Ergussgesteins, das sich hauptsächlich aus Magnesium- und Eisensilikaten, Olivin, Pyroxen und calciumreichem Feldspäten zusammensetzt. In der Regel ist Basalt von dunkelgrauer bis schwarzer Farbe. Seine Grundmasse ist feinkörnig, nur gelegentlich gibt es gröbere Einsprenglinge. Zur Entstehung von Basalt kommt es beim Austritt kieselsäurearmem, dünnflüssigem Magma an der Erdoberfläche und deren anschließender rascher Erkaltung zu Basaltlava.

Wo kommt Basalt vor?

Gefunden und abgebaut werden können Basaltgesteine in vielen Ländern der Welt. In Deutschland liegen die Hauptvorkommen unter anderem in der Schwäbischen Alb, im Odenwald, im Nördlichen Steinwald, in der Rhön, im östlichen und westlichen Erzgebirge, im Hohen Meißner und im Westerwald. Darüber hinaus findet man Basalt in Frankreich, Österreich, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Schottland, Irland, Spanien, Island, Armenien, Kamerun, Vietnam und im US-Bundesstaat Washington. Sogar auf anderen Planeten unseres Sonnensystems gibt es Basaltvorkommnen, darunter auf dem Mond, dem Merkur, dem Mars und der Venus.

Verwendungsmöglichkeiten im Bauwesen

Die Verwendungsmöglichkeiten von Basalt sind vielfältig. So setzt man es für Treppen- und Bodenbeläge, Massivbauten, Fassadenplatten in der Steinbildhauerei und für Denk- und Grabmäler ein. Auch für den Unterbau von Bahngleisen und Straßen ist es aufgrund seiner Verschleiß- und Druckfeste gut geeignet. Früher setzt man es auch als Pflasterstein ein. Wieder entdeckt wurde Basalt für den Landschafts- und Gartenbau. Schon mehrere Jahrhunderte lang stellt man außerdem an Wegepunkten Basaltkreuze auf. Im Böhmischen Mittelgebirge bis hin zum Zittauer Gebirge gibt es einige Gebäude in kleinen Städten und Dörfern, bei denen das Sockelmauerwerk auf Basaltsäulen gefertigt wurde, die übereinander gelegt wurden. Auf Sizilien in der Nähe des Ätna werden zudem Häuser aus Basaltgestein erbaut.