Auzug

Wer eine eigene Immobilie hat und sich aus Gesundheitsgründen einen Aufzug nachträglich einbauen lassen möchte, kann mit den Baukosten Aufzug ganz schön alt aussehen. Bereits vor den eigentlichen Kosten kommen noch einige Nebenkosten auf den Hausbesitzer zu, die er im ersten Moment wahrscheinlich nicht eingeplant hat. Im Grunde genommen ist es mit einem Aufzug genau wie bei einem Neubau eines Hauses. So muss zunächst ein Architekt eine Planung und Zeichnung erstellen, für die er natürlich sein Geld haben möchte. Dass die Kosten in der Regel genau so hoch sind, wie bei einem Neubau, dürfte den Hausbesitzer eigentlich nicht verwundern.

Doch dies sind noch nicht die einzigen Baukosten Aufzug, denn es fallen noch weitere Nebenkosten an. Nun rückt der Statiker an, denn er muss für den nachträglichen Einbau des Aufzugs die gesamte Statik des Hauses neu berechnen, sonst könnte es unter Umständen ein ganz böses Erwachen für den Hausbesitzer geben. Nachdem auch der Statiker seine Rechnung geschrieben und sein Geld erhalten hat, kommen die nächsten Kosten in Form des Notars auf den Hausbesitzer zu, denn diese extreme Veränderung am Objekt muss auf alle Fälle im Grundbuch eingetragen werden. Hierdurch entstehen dem Immobilienbesitzer gleich noch weitere Kosten durch die Stadtverwaltung, und die möchte sogar gleich zweimal Geld vom Hausbesitzer haben.

Die ersten Kosten entstehen für die Baugenehmigung, und hier ist das Bauamt für die Vergabe der Baugenehmigung zuständig. Die anderen Kosten für die Stadtverwaltung kommen vom Grundbuchamt, denn auch die Änderung der Einträge im Grundbuch bringen der Stadtverwaltung weitere Einnahmen. Sind alle diese Kosten bezahlt, kann sich der Hausbesitzer um die wirklichen Baukosten Aufzug kümmern. Zunächst muss eine Stahlbaufirma mit dem Bau des Stahlgerüstes beauftragt werden. Hier sind die Zeichnungen des Architekten sehr hilfreich, denn somit kann die Stahlbaufirma sofort mit der Anfertigung der einzelnen Stahlträger beginnen. Wenn das Stahlgerüst fertig aufgebaut ist, kommt die eigentliche Aufzugsfirma, um den Aufzug anzubringen. Dies dauert mindestens einen Tag, denn es kommt immer darauf an, ob der Aufzug einen Kettenantrieb bekommt, oder ob eine komplette Hydraulikanlage eingebaut werden muss.

Die Aufzugsfirma möchte auch ihren Teil von den Baukosten Aufzug bekommen, denn spätestens drei Tage nach der Fertigstellung bekommt der Hauseigentümer die Rechnung von dieser Firma. Allerdings kann der Hausbesitzer versuchen, einen erheblichen Teil der Kosten erstattet zu bekommen, doch es kommt auf die Schwere der Krankheit an. Falls die Krankheit so schwerwiegend ist, dass der Hausbesitzer oder ein Familienmitglied ständig auf den Aufzug angewiesen ist, so kann unter Umständen das Versorgungsamt oder der Landschaftsverband einen großen Teil der Kosten übernehmen.