Absperrung

Sobald eine Straße, ein Teil davon oder ein öffentlicher Platz abgesperrt wird, spricht man von einer Absperrung. Hauptziel dieser Absperrung ist es, unbefugten Personen den Zutritt zum abgesperrten Ort zu untersagen und somit das Leib und Leben der Menschen zu schützen. Eine weitere Aufgabe der Absperrung ist die Verhinderung von Straftaten (Diebstahl, Vandalismus) auf den Baustellen oder Veranstaltungen (Konzerte, Festivals, Ausstellungen). Da nach einer Absperrung meist ein erhöhtes Unfallrisiko besteht, haftet der Eigentümer, bzw. Bauherr natürlich für alle Personenschäden. Im Interesse der Schadenminderungspflicht obliegt es daher dem Bauherrn oder Veranstalter die Straße oder den Platz durch eine entsprechende Absperrung sichern zu lassen. Die Kosten für diese halten sich auch bei größeren benötigen Mengen von Bauzäunen im Rahmen. Dank dessen, dass man auf der Absperrung Werbung unterbringen kann, kann man die Kosten auf nahezu Null senken. Je nachdem wie groß das Interesse ist, lassen sich mit der Absperrung sogar noch einige Euros verdienen. Sicherlich mag eine Baustelle hierfür weniger geeignet sein, als zum Beispiel eine internationale Fachveranstaltung, doch auch dort lassen sich vernünftige Werbepartner finden. Dies können zum Beispiel Hoch- und Tiefbauunternehmen aber auch Dachdecker sein. Diese haben meist ein hohes Interesse an der Werbung auf der Absperrung.

Im gesamten Baubereich, egal ob privat oder geschäftlich, wird die Absperrung mittels Bauzäunen vollzogen. Nur auf Großbaustellen wird zudem Security eingesetzt. Zusätzlich zu Absperrung kommen insbesondere beim Bau von Hallen, sowie bei Hochhäusern und anderen gefährlichen Baustellen andere Sicherungsmaßnahmen zum Tragen. Da hier ein deutlich höheres Unfallrisiko existiert, reicht eine Absperrung mittels einfachen Bauzauns nicht mehr aus. Auf den obligatorischen Hinweis „Eltern haften für ihre Kinder“ können übrigens fast alle Bauherren verzichten, da letztendlich meistens der Bauherr dafür haftet. Eine Übertragung der Sicherungspflicht auf andere Personen ist also nicht ohne weiteres möglich, solange jemand anderen keine grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen wird.