Die Sonnenenergie passiv nutzen – Dachfläche vermieten.

2. März 2021 0 Von holger renn

Photovoltaik Anlagen werden schon heute von zahlreichen Hausbesitzern genutzt. Solarzellen fangen die Sonne ein und mithilfe weiterer Module, wie Solargenerator und Wechselrichter, wird die Sonnenenergie in Strom umgewandelt. Leider haben Photovoltaik Anlagen noch ihren Preis und sind, trotz Fördermittel, nicht für jeden erschwinglich. Dennoch gibt es jetzt die Möglichkeit, die eigene Dachfläche an Betreiber von Solaranlagen zu vermieten und so einen Mietzins zu erhalten. Dieses Modell ist in Deutschland angelaufen und hat auch schon Anhänger gefunden. Denn so kann die Sonnenenergie durch die Einnahmen aus der Vermietung der Dachfläche passiv genutzt werden.

Wie funktioniert das nun? Viele Dächer eignen sich, aufgrund ihrer Bauart und des jungen Alters, für die Vermietung an Betreiber von Photovoltaik Anlagen, meistens sind dies Unternehmen, die Solaranlagen herstellen. Warum sollen Dächer ungenutzt bleiben, wenn beide Parteien profitieren können? Der Dachbesitzer erhält einen Mietbetrag vom Betreiber der Solaranlage, der natürlich von der Stromeinspeisung und somit wieder von der Größe und Lage der Anlage abhängt. Dafür bekommt der Betreiber den Geldwert des eingespeisten Stromertrags.

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Sowohl regional, als auch deutschlandweit sind Anbieter von Photovoltaik zu finden, die dieses Modell schon aufgegriffen haben und Dachflächen zum Mieten suchen. Doch nicht alle Dächer sind gleich gut für eine Vermietung geeignet. Je besser die Sonneneinstrahlung auf die Solarmodule ist, umso größer sind die Chancen, dass ein Dach zur Vermietung taugt. Die Dachform, die Ausrichtung und die Größe spielen wichtige Rollen. Hinzu kommt, dass ein Dach keine Schäden vorweisen sollte. In einigen Fällen bieten Photovoltaik Hersteller auch eine Teil- oder Komplettsanierung für das Dach an, die dann allerdings mit der Miete verrechnet wird.

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