Die energetische Sanierung von denkmalgeschützten Häusern

Die energetische Sanierung von Altbauten ist ein großes Thema und immer wieder tauchen Fragen zu den Möglichkeiten auf, wenn es um Gebäude und Häuser geht, die unter Denkmalschutz stehen. Natürlich muss hier niemand auf energieeffiziente Modernisierungen verzichten, es gilt jedoch, einige Auflagen zu beachten. Denn die Bauten stehen nicht umsonst unter Denkmalschutz. Sie zeigen kunst- und kulturhistorische Architekturaspekte, die erhaltungswürdig sind. Das beste Beispiel sind hier alte Fachwerkhäuser, aber auch Bauten aus der Zeit des Jugendstils oder des Barocks fallen darunter.

Ein Problem ergibt sich für viele Bauherren, die ein altes Haus gekauft haben, schon daraus, dass sie nicht einmal wissen, dass es unter Denkmalschutz steht. Das Alter ist hier ein guter Hinweis, um bereits vor dem Kauf abzuklären, wie es sich mit dem Denkmalschutz verhält. Denn Hausverkäufer wissen, dass ein denkmalgeschütztes Haus schwerer an den Mann bzw. an die Frau zu bringen ist und verschweigen daher gerne dieses wichtige Detail. Hier sollte der Kaufinteressent selbst tätig werden, Bauämter und Liegenschaftsverwaltungen sind behilflich. So kann abgeklärt werden, welche Teile der Hausfassade oder des Hauses unter Denkmalschutz stehen. Das ist von Gebäude zu Gebäude unterschiedlich. Dach, Fenster, Verzierungselemente aus Stuck oder Fachwerk sowie Türen zählen, gerade an der Hausfassade, zu den denkmalgeschützten Elementen.

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Doch auch wenn es Auflagen gibt, so lassen sich, z.B. durch eine Heizungserneuerung und eine optimale Innendämmung, viele Energieeinsparpunkte verwirklichen. Alte Fenster können auch aufgearbeitet und mit neuem Glas ausgestattet werden, wenn es der Zustand erlaubt. In jedem Fall ist es angeraten, sich sowohl mit einem Energieberater, als auch einem Architekten aus dem Bereich Denkmalschutz zusammen zu tun, um hier das beste Ergebnis zu erhalten.

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