Der schöne Schein – Elektrisches Kaminfeuer

9. März 2021 0 Von holger renn

Es sieht aus wie echt, manchmal knistert es auch wie echt, nur der typische Geruch fehlt noch beim Elektrokamin. Das heimelige Flammenspiel aus der Steckdose eröffnet dem Verbraucher die kuschelige Kaminfeuerromantik.

Wie gut sind die neuen Arten der elektrischen Kamine? Das Prinzip ist einfach. Es wird nur Strom gebraucht, Stecker in die Steckdose und schon wärmen die künstlichen Flammen das Gemüt und auch den Körper, denn sie haben, je nach Modell, sehr nennenswerte Heizleistungen. Doch es gibt große Unterschiede. Manche sehen aus wie Wandgemälde, in denen ein Feuerchen flackert, andere erinnern an massive, gekachelte Kamine oder an einen Ofenkamin. Es ist nur alles elektrisch.

An erster Überlegungsstelle steht der Stromverbrauch und dann kommen die Anschaffungskosten. Wer sein ganzes Haus mit Elektrokaminen heizen möchte, der sollte lieber davon Abstand nehmen, denn das wird ein teures Vergnügen. Für das Wohnzimmer oder den großen Essbereich ist der Elektrokamin die ideale Alternative zu einem aufwendigen Kaminbau oder einer Nachrüstung. Die Holzbeschaffung sowie Schmutz und Rauch bleiben ebenfalls mit der Attrappe aus. Kachelkamine oder Exemplare aus Gusseisen sind energiesparender, da sie die Wärme im Inneren länger speichern und so nach und nach an die Außenluft abgeben. Dafür sind sie dann in der Anschaffung nicht ganz billig, mehrere hundert Euro sind zu veranschlagen. Günstige und attraktive Stahlgebilde in Form eines Rahmens mit großer Feuer-LED sind ideal für Puristen, die auf Optik und Design Wert legen, sie sind aber von der Heizleistung her auch wieder teurer. Diese Elektrokamine lassen sich an die Wand hängen oder werden wie ein Möbelstück aufgestellt. Sie haben eine geringe Tiefe und nehmen weniger Platz weg, als die elektrischen Ofenkamine.

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