Der Finger als Schlüssel – biometrische Zugangskontrolle für das Haus

Neue Haustüranlagen werden schon mit der biometrischen Zugangskontrolle ausgestattet. Der Finger dient als Schlüssel bei dieser intelligenten Schließkomponente. Doch es ist nicht einfach nur ein Abbild des Fingers, wie man auf den ersten Blick annehmen könnte. Die Fingerprintsysteme sind mit Sensoren und Kameras ausgestattet, die biometrische Merkmale des Fingers aufnehmen und in einen Schlüsselcode umwandeln. So ist jeder Fingerabdruck, wie auch jeder Finger, einmalig. Solche Anlagen speichern bis zu 100 verschiedene Fingerdaten, die auch jederzeit wieder gelöscht werden können. Sie kommen sowohl im privaten, als auch im gewerblichen Bereich zum Einsatz.

Daraus ergeben sich natürlich viele Vorteile, gerade für den privaten Hausbesitzer. Das aufwendige Schlüsselnachmachen für alle Familienmitglieder fällt weg, es kann kein Schlüssel mehr verloren gehen oder gestohlen werden, da es keinen Schlüssel mehr gibt. Auch das versehentliche Aussperren ist dann kein Thema mehr. Das ist auch für Vermieter sehr praktisch, da sie hier weniger Kosten und Zeitaufwand für neue Schlüssel haben. Nur darf man natürlich nicht vergessen Codes zu löschen, z.B. von Vormietern oder vom Nachbar, der, während man sich die Sonne auf Mallorca auf den Rücken scheinen lässt, die Blumen gießt und nach dem Rechten sieht. Achtsamkeit ist also, auch trotz biometrischer Zugangskontrolle, noch gefragt.

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Das Fingerprintsystem ist auf Sicherheit ausgerichtet und speichert viele, verschiedene Merkmale des Abdrucks, damit ein Missbrauch verhindert wird. Sind alle Daten erfasst, braucht der Hausbesitzer oder jeder, dessen Fingerdaten gespeichert sind, nur noch den Finger auf die entsprechende Aussparung neben der Haustüre aufzulegen und schon öffnet sich die Türe, wie von Wunderhand. Die biometrische Zugangskontrolle ist auch zur Sicherung von Nebeneingängen und Garagen einzusetzen.

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