Das barrierefreie Haus – die Zukunft

Über den Author

Bin 52 Jahre alt und seit 2000 im Internet unterwegs. Meine Hauptthemen sind:

Die Themen: Bauen - Handwerk - Baumaschinen sowie Gesundheit und Bewegung.

Die Menschen werden wieder älter, die Lebenserwartung steigt. Schon bei der Planung eines Neubaus achten Bauherren auf viel Komfort und wenig Hindernisse, auch für den Lebensabend.

Wichtige Punkte für das barrierefreie Wohnen/Leben

Aber unabhängig vom Lebensalter, können unvorhergesehene Ereignisse, besonders Krankheiten, das Leben in den eigenen vier Wänden beschwerlich machen, wenn man in der Bewegung eingeschränkt ist. Daher ist barrierefreies Wohnen zu einem großen Thema geworden.

Sehr! gutes Erklärvideo:

Erklärvideo „Alle inklusive?! - Deshalb: Barrierefreie Gemeinden!“

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Weitere Infos: www.lv-koerperbehinderte-bw.de

Das perfekte Haus für die Barrierefreiheit ist ein Bungalow, dessen gesamte Wohnfläche sich auf einer Ebene befindet. Auch Heizungsanlage und Abstellräume liegen zentral. Treppen gibt es ebenso wenig, wie Türschwellen oder zu schmale Ein- und Ausgänge. Wer im Vorfeld schon so plant, der muss vieles berücksichtigen, denn auch nur eine vergessene Kleinigkeit kann sich später wieder negativ auswirken.


Barrierefreies Wohnen – was ist das?

Die Vorschriften zu diesem Thema werden unter der DIN 18040 Teil 2 festgelegt. Als Barrierefrei gilt eine Wohnung, wenn z. B. die Innentüren und die Haustüren mindestens 80 (besser 90 cm oder 1 Meter) breit sind, damit diese mit einem Rollstuhl befahren werden können.


Denn neben der absoluten Stolperfreiheit, sind auch ein freier Zugang zu Fenstern und etlichen Wohnelementen wichtige Aspekte. Breite Türen, durch die auch ein Rollstuhl passt und die mit einer Hand bequem zu öffnen sind, zeichnen ein barrierefreies Haus aus. Niedrige Türklinken und Lichtschalter, rutschfeste Bodenbeläge und Möbel, die nicht einengen, gehören ebenso dazu.

Wichtige DIN-Normen:

  • DIN 18040-1
  • DIN 18040-2
  • DIN 18040-3
  • DIN 32984
  • DIN 32975

Viele Tätigkeiten werden im zunehmenden Alter im Sitzen erledigt, überhaupt werden die Zeiten, in denen der Mensch sitzt, länger. Das Aufstehen und Festhalten spielt hier eine wichtige Rolle im täglichen Leben.

Wichtige Räume in der Wohnung – im Haus

Badezimmer, Küche, aber auch Wohn- und Schlafbereich sollten mit entsprechenden Hilfen und Stützen versehen sein.

Beispiel Badewanne NICHT Barrierefrei!

Badewanne ohne Einstieg
Badewanne ohne Einstieg

Vor allem die Barrierefreiheit im Bad ist wichtig und daher für Rollstuhlfahrer zugänglich zu halten. Eine Bodengleiche Dusche und/oder eine Badewanne mit Einstieg sowie bei Sonderausstattungen wie einer Sauna eine passende Saunasteuerung (für eine einfache, leichte Bedienung), Antirutschmatten auf dem Boden und entsprechende Sitz- und Liegemöglichkeiten können kann das Leben für Rollstuhlfahrer/innen extrem erleichtern.

Beleuchtung, das A und O für sicheres Wohnen.

Eine perfekte Beleuchtung darf nicht fehlen, denn auch die Sicht ist im Alter beeinträchtigt. Es gilt, viele, kleine Details zu beachten, am besten werden im Vorfeld Informationen eingeholt. Ein Architekt hilft hier ebenso, wie Experten aus der Seniorenbetreuung. Es klingt vielleicht seltsam, sich schon in jungen Jahren mit diesem Thema auseinanderzusetzen, aber der Mehrwert, der dadurch für die Zukunft geschaffen wird, ist nicht zu unterschätzen.