Dachboden Ausbau trotz Schimmel?

2. März 2021 0 Von holger renn

Frage:

Unser Haus besitzt einen Spitzboden, den wir in einigen Jahren auch richtig ausbauen möchten. Es wurden schon Ziegel, Latten, die Unterspannung, Dämmung, eine Dampfbremse und auch eine Lattung angebracht. Lediglich die Gipskartenplatten müssen noch montiert werden. Derzeit bilden die Latten also die oberste Schicht. Das Problem ist, dass diese seit ein paar Wochen anfangen zu schimmeln. Es sieht schon ziemlich schlimm aus und wir fragen uns nun natürlich, ob das Ganze gesundheitsgefährdend ist. Soll der Schimmel einfach nur abgekratzt werden oder ist es besser, noch weitere Schritte zu unternehmen? Momentan beheizen wir unseren Dachboden noch nicht, wir dachten aber, dass dies nicht nötig sein würde, weil selbst bei Minusgraden draußen immer 12-13 Grad dort sind. Wir sind über alle Tipps sehr dankbar!

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Antwort:

Der Schimmel bei Ihnen könnte daher stammen, dass Sie eine gedämmte Dachschräge haben, obwohl Sie Ihren Dachraum nicht bewohnen. Weil der Spitzboden nicht beheizt wird, sammelt sich die Feuchte in der kältesten Ecke und es kommt zur Kondensation und zur Entstehung von Schimmel. Ich empfehle Ihnen, zu heizen und/oder die Dämmung zunächst zu entfernen, solange Sie den Dachboden nicht weiter ausbauen und bewohnen.