Bauholz für Neubau Umbau und Sanierung

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Die Themen: Bauen - Handwerk - Baumaschinen sowie Gesundheit und Bewegung.

Mit Bauholz wird der Baustoff definiert, der aus Holz besteht und beim Bau von Gebäuden und sonstigen Bauwerken eingesetzt wird. Es gibt verschiedene Arten von Bauholz, da dies von verschiedenen Holzarten stammen kann.

Holzdielen für Dachboden Ausbau
Holzdielen für Dachboden Ausbau

Wichtiger Baustoff auf der Baustelle – das Holz

Hierdurch hat jedes Bauholz unterschiedliche Eigenschaften, vor allem betrifft dies die Tragfähigkeit und die Resistenz des Bauholzes.

In Deutschland ist fest geregelt, welche Holzarten von Nadelbäumen und Laubbäumen als Bauholz verwendet werden dürfen. Bei den Laubbäumen handelt es sich unter anderem um Buche und Eiche.


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Die bekanntesten zugelassenen Bäume der Nadelbäume sind

  • Fichte,
  • Kiefer,
  • Lärche und
  • Tanne.

Bauholz wird vor allem im Rohbau bei Dachkonstruktionen verwendet, jedoch auch beim Bau von Fertigteilhäusern und bei Reparaturen an alten Fachwerkhäusern.

Dachstuhl beim Neubau nach dem Aufstellen - Aufbauen
Dachstuhl beim Neubau nach dem Aufstellen – Aufbauen

Der Zimmermann – der Zimmerfachbetrieb

Alle dieser Arbeiten werden im Normalfall von Zimmerleuten getätigt. Normalerweise nicht zum Bauholz gezählt werden Produkte wie Fenster, Parkett oder Türen, bei denen ebenfalls Holz verwendet wird.

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Beim Bauholz wird nicht nur nach der Art des Baumes unterschieden, von der es stammt, sondern auch wie und von was es verarbeitet wurde. Als Vollholz bezeichnet man das Bauholz, das aus dem Baumstamm herausgearbeitet wurde. Hierbei wird am Gefüge des Holzes nichts verändert.

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Wie man einen Dachstuhl zimmert | SWR Handwerkskunst

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Zum Vollholz gehören Baurundholz, Bauschnittholz und Kantholz. Als Baurundholz werden Baumstämme oder Teile des Stamms definiert, die entästet, entrindet oder rundgeschält wurden. Diese werden normal nicht mehr weiterverarbeitet und als Pfähle oder Pfosten verwendet, beispielsweise bei der Errichtung eines Spielplatzes.

Baurundholz und Kantholz

Neben Baurundholz gibt es auch noch das Kantholz. Hierunter versteht man das Bauholz, das vier Kanten hat, die zueinander im rechten Winkel stehen und die durch Beschlagen oder Sägen erzeugt wurde. Verwendet werden kann Kantholz zum Beispiel als Tischbein, aber auch bei Fachwerkhäusern, Dachsparren oder als sonstige Stütze.

Eine spezielle Form des Kantholzes ist der Balken, häufig verwendet in Decken, die aus Holzbalken bestehen. Eine weitere Verarbeitung des Vollholzes ist das Bauschnittholz. Dabei wird Rundholz verwendet (Teile vom Stamm eines Baumes) welches mit Sägen verarbeitet wird. Dieses wird nach der Tragfähigkeit klassifiziert, hiervon hängt dann ab, ob man Bauschnittholz für bestimmte Zwecke verwenden kann.

Weitere Sonderformen des Vollholzes sind

  • Bohle,
  • Brett und
  • Latte.

Diese zeichnen sich durch bestimmte Dicken oder Längen aus. Neben Vollholz gibt es auch noch das Brettschichtholz. Dieses ermöglicht eine höhere Festigkeit und freiere Formen, als dies bei Vollholz der Fall ist.

Es ist sogar möglich, Ingenieurtragwerke zu entwickeln, die mit ihrer Tragfähigkeit mit Spann- und Stahlbeton mithalten können. Eine weitere Verarbeitungsform von Bauholz sind die sogenannten Holzwerkstoffe. Dabei wird Holz zerkleinert und mit anderen Elementen zusammengefügt. Dabei entstehen zum Beispiel Sperrholz oder Spanplatten.

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